Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Demografische Fakten

Was ist der demografische Wandel? Wie hoch ist die Lebenserwartung in Deutschland? Welche Kreise sind besonders stark von Abwanderungen betroffen? Diese und weitere Fragen beantwortet das BiB in diesem Bereich anhand anschaulicher Grafiken mit kurzen erklärenden Begleittexten.

Interaktive Grafiken eignen sich besonders gut, um demografische Daten im Zeitverlauf anschaulich darzustellen. Das Webtool „The Global Flow of People 2.0“ visualisiert Migrationsbewegungen der letzten 30 Jahre und macht damit Muster und Trends leichter verständlich – sowohl zur globalen Migration, als auch zur Binnenwanderung in Deutschland.

In unserem Glossar erläutern wir wichtige demografische Methoden und Begriffe in kurzer und allgemein verständlicher Form.

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Müttersterblichkeit in Deutschland (1892-2023)Dokumenttyp: Fakten

Wie in anderen Industrieländern lag die Müttersterblichkeit in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts zwischen 300 und 500 gestorbenen Müttern je 100.000 Lebendgeborene. In der Zeit der beiden Weltkriege und der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre erhöhte sich die Müttersterblichkeit wieder. Beginnend Mitte des 20. Jahrhunderts konnte sie auf ein sehr niedriges Niveau von unter fünf gestorbenen Müttern je 100.000 Lebendgeborene gesenkt werden.

Liniendiagramm der Müttersterblichkeit in Deutschland (1892 bis 2023) (verweist auf: Müttersterblichkeit in Deutschland (1892-2023))

Perinatalsterblichkeit in Deutschland, West- und Ostdeutschland (1955-2023)Dokumenttyp: Fakten

Die perinatale Sterblichkeit bezeichnet die Sterblichkeit der Neugeborenen vor, während und in den ersten sieben Tagen nach der Geburt. Die Anzahl der in diesem Zeitraum verstorbenen Kinder wird auf die Gesamtzahl der Lebend- und Totgeborenen bezogen und in der Regel mit 1.000 oder 100.000 multipliziert. In Westdeutschland lag der Wert der Perinatalsterblichkeit 1955 noch bei über 43 Perinatalsterbefällen je 1.000 Lebend- und Totgeborene – mittlerweile liegt er in Deutschland bei sechs.

Liniendiagramm der Perinatalsterblichkeit in Deutschland, West- und Ostdeutschland (1955 bis 2023) (verweist auf: Perinatalsterblichkeit in Deutschland, West- und Ostdeutschland (1955-2023))

Lebenserwartung neugeborener Jungen in europäischen und angrenzenden Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen schwankt gegenwärtig in den europäischen Ländern zwischen knapp 64 Jahren in der Ukraine und gut 82 Jahren in der Schweiz. Deutschland liegt dabei im Mittelfeld. Die niedrigste Lebenserwartung haben die Jungen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, die höchste Lebensdauer haben Jungen in den nord- und südeuropäischen Ländern sowie in Westeuropa zu erwarten.

Karte zur Lebenserwartung neugeborener Jungen in europäischen und angrenzenden Ländern (2023) (verweist auf: Lebenserwartung neugeborener Jungen in europäischen und angrenzenden Ländern (2022))

Lebenserwartung neugeborener Mädchen in europäischen und angrenzenden Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Mädchen schwankt gegenwärtig in den europäischen Ländern zwischen gut 73 Jahren in Moldau und knapp 87 Jahren in Spanien. Deutschland liegt dabei im oberen Mittelfeld. Die niedrigste Lebenserwartung haben die Mädchen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und der Balkanregion, die höchste Lebensdauer haben Mädchen in Süd- und Westeuropa sowie in den nordeuropäischen Ländern zu erwarten.

Karte zur Lebenserwartung neugeborener Mädchen in europäischen und angrenzenden Ländern (2023) (verweist auf: Lebenserwartung neugeborener Mädchen in europäischen und angrenzenden Ländern (2022))

Säuglingssterblichkeit in europäischen und angrenzenden Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Deutschland liegt mit seinem Niveau von etwa 3 gestorbenen Säuglingen je 1.000 Lebendgeborenen im europäischen Mittelfeld, wobei Europa insgesamt eine sehr niedrige Säuglingssterblichkeit im weltweiten Vergleich aufweist. Trotzdem existieren innerhalb der europäischen Länder erhebliche Unterschiede, vor allem zwischen Nord- und (Süd-)Osteuropa.

Karte zur Säuglingssterblichkeit in europäischen und angrenzenden Ländern (2022) (verweist auf: Säuglingssterblichkeit in europäischen und angrenzenden Ländern (2022))

Lebenserwartung Neugeborener in Deutschland nach Kreisen (2020-2022)Dokumenttyp: Fakten

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt schwankt gegenwärtig in den Kreisen und kreisfreien Städten zwischen knapp 77 Jahren und knapp 84 Jahren. Dabei zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen Nord-Ost und Süd-West. In fast allen Kreisen Baden-Württembergs liegt die Lebenserwartung bei über 81 Jahren. In weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und in ganz Sachsen-Anhalt beträgt die Lebenserwartung dagegen weniger als 80 Jahre.

Karte der Lebenserwartung Neugeborener in Deutschland auf Kreisebene der Jahre 2020-2022 (verweist auf: Lebenserwartung Neugeborener in Deutschland nach Kreisen (2020-2022))

Lebenserwartung 65-Jähriger in Deutschland nach Kreisen (2020-2022)Dokumenttyp: Fakten

Die durchschnittliche verbleibende Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren schwankt gegenwärtig in den Kreisen und kreisfreien Städten zwischen rund 18 und 21 Jahren. Die höchste verbleibende Lebenserwartung weisen Kreise in Baden-Württemberg und dem südlichen Bayern auf. In weiten Teilen Thüringens und Sachsen-Anhalts sowie in Teilen des Ruhrgebiets und Ostbayerns beträgt die verbleibende Lebenserwartung dagegen weniger als 19 Jahre.

Karte der Lebenserwartung 65-Jähriger in Deutschland auf Kreisebene der Jahre 2020-2022 (verweist auf: Lebenserwartung 65-Jähriger in Deutschland nach Kreisen (2020-2022))

Entwicklung der Sterberate durch Lungenkrebs in West- und Ostdeutschland (1956-2023)Dokumenttyp: Fakten

In den 1950er Jahren lag die männliche Sterblichkeit bei Lungenkrebs fast zehnmal höher als die weibliche. Mittlerweile verlaufen die Trends gegensätzlich: Während die Sterberate durch Lungenkrebs bei Männern seit drei Jahrzehnten kontinuierlich sinkt, nimmt sie bei Frauen weiter zu. Dies gilt insbesondere für Frauen in Westdeutschland, die bei Lungenkrebs eine höhere Sterblichkeit aufweisen als Frauen im Osten. Bei den Männern hingegen liegt die Sterberate im Osten über der des Westens.

Liniendiagramm der Entwicklung der Sterberate durch Lungenkrebs in West- und Ostdeutschland (1956 bis 2023) (verweist auf: Entwicklung der Sterberate durch Lungenkrebs in West- und Ostdeutschland (1956-2023))

Weltbevölkerung nach geografischen Großregionen (1950-2100)Dokumenttyp: Fakten

In allen Großregionen, abgesehen von Subsahara-Afrika, erreicht die Bevölkerung nach den Modellberechnungen der Vereinten Nationen bis 2100 einen annähernd stabilen Zustand oder schrumpft. Ursache dieser Entwicklung ist vornehmlich das sinkende Geburtenniveau.

Liniendiagramm der Weltbevölkerung nach geografischen Großregionen (1950-2100) (verweist auf: Weltbevölkerung nach geografischen Großregionen (1950-2100))

Weltbevölkerung unter 20 Jahren nach geografischen Großregionen (1950-2100)Dokumenttyp: Fakten

Die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung unter 20 Jahren zeichnet den Verlauf des demografischen Übergangs nach. In der ersten Phase nimmt der Anteil der jungen Bevölkerung zunächst zu. Wenn die Lebenserwartung zu- und das Geburtenniveau abnimmt, setzt eine Alterung der Bevölkerung ein und geht, nach der Modellrechnung, in ein weitgehend stabiles niedriges Niveau über.

Liniendiagramm der Weltbevölkerung unter 20 Jahren nach geografischen Großregionen (1950-2100) (verweist auf: Weltbevölkerung unter 20 Jahren nach geografischen Großregionen (1950-2100))

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