Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

Demografische Fakten

Was ist der demografische Wandel? Wie hoch ist die Lebenserwartung in Deutschland? Welche Kreise sind besonders stark von Abwanderungen betroffen? Diese und weitere Fragen beantwortet das BiB in diesem Bereich anhand anschaulicher Grafiken mit kurzen erklärenden Begleittexten.

Interaktive Grafiken eignen sich besonders gut, um demografische Daten im Zeitverlauf anschaulich darzustellen. Das Webtool „The Global Flow of People 2.0“ visualisiert Migrationsbewegungen der letzten 30 Jahre und macht damit Muster und Trends leichter verständlich – sowohl zur globalen Migration, als auch zur Binnenwanderung in Deutschland.

In unserem Glossar erläutern wir wichtige demografische Methoden und Begriffe in kurzer und allgemein verständlicher Form.

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Bevölkerung ab 20 Jahre nach Familienstand in Deutschland (1970-2023)Dokumenttyp: Fakten

Auch heute noch sind rund die Hälfte der Personen ab 20 Jahre verheiratet. Deutlich angewachsen sind hingegen sowohl die Gruppe der Ledigen als auch die Zahl der Geschiedenen, was mit der gewachsenen Akzeptanz nichtehelicher Lebensformen und den verringerten Barrieren für Scheidungen in Verbindung gebracht werden kann. Die Anzahl verwitweter Personen hat sich verringert.

Balkendiagramm zur Bevölkerung ab 20 Jahre nach Familienstand in Deutschland, 1970 bis 2023 (verweist auf: Bevölkerung ab 20 Jahre nach Familienstand in Deutschland (1970-2023))

Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Deutschland (1970-2023)Dokumenttyp: Fakten

Bei der Betrachtung über die Zeit hinweg ein deutlicher Anstieg des Anteils lediger Männer und Frauen in allen Altersgruppen festzustellen, dabei haben sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der jüngsten Altersgruppe durch den erheblichen Anstieg lediger Frauen im Zusammenhang mit der Erhöhung des Heiratsalters und des Anstiegs nichtehelicher Lebensformen deutlich verringert.

Balkendiagramm zu Ledigen nach Altersgruppen und Geschlecht in Deutschland, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010 und 2023 (verweist auf: Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Deutschland (1970-2023))

Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Westdeutschland (1970-2023)Dokumenttyp: Fakten

Bei der Betrachtung über die Zeit hinweg ein deutlicher Anstieg des Anteils lediger Männer und Frauen in allen Altersgruppen festzustellen, dabei haben sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der jüngsten Altersgruppe durch den erheblichen Anstieg lediger Frauen im Zusammenhang mit der Erhöhung des Heiratsalters und des Anstiegs nichtehelicher Lebensformen deutlich verringert.

Balkendiagramm zu Ledigen nach Altersgruppen und Geschlecht in Westdeutschland, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010 und 2023 (verweist auf: Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Westdeutschland (1970-2023))

Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Ostdeutschland (1970-2023)Dokumenttyp: Fakten

Bis zum Jahr 2010 ist ein deutlicher Anstieg des Anteils lediger Männer und Frauen in allen Altersgruppen festzustellen. Seit 2010 hat sich der Ledigenanteil deutlich langsamer erhöht beziehungsweise in der jüngsten Altersgruppe ist eine weitgehende Stagnation zu beobachten.

Balkendiagramm zu Ledigen nach Altersgruppen und Geschlecht in Ostdeutschland, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010 und 2023 (verweist auf: Ledige nach Altersgruppen und Geschlecht in Ostdeutschland (1970-2023))

Altersaufbau und Familienstandsgliederung der Bevölkerung in Deutschland (2023)Dokumenttyp: Fakten

Der überwiegende Teil erwachsener Personen lebt in einer Ehe, wobei der Anteil Verheirateter bei den Frauen in jüngeren Jahren höher ausfällt als bei den Männern. In Bezug auf den Anteil verwitweter Personen zeigen sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede – Frauen sind zeitiger und häufiger verwitwet als Männer.

Grafik zum Altersaufbau und zur Familienstandsgliederung der Bevölkerung in Deutschland (2023) (verweist auf: Altersaufbau und Familienstandsgliederung der Bevölkerung in Deutschland (2023))

Ehepaare nach Nationalität der Partner in Deutschland (1991 und 2023)Dokumenttyp: Fakten

1991 gab es in Deutschland 19,5 Millionen Ehepaare, bei rund 92 Prozent von ihnen hatten beide Ehepartner die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Zahl dieser Ehen verringerte sich mittlerweile um rund 4 Millionen, während sich die Zahl der Ehen mit mindestens einem ausländischen Ehepartner deutlich erhöhte. Damit sank der Anteil der deutsch-deutschen Ehen an den Ehen insgesamt sichtbar ab.

Diagramm zu Ehepaaren nach Nationalität der Partner in Deutschland, 1991 und 2023 (verweist auf: Ehepaare nach Nationalität der Partner in Deutschland (1991 und 2023))

Lebensgemeinschaften nach Nationalität der Partner in Deutschland (1996 und 2023)Dokumenttyp: Fakten

In knapp neun von zehn Lebensgemeinschaften (LG) haben beide Partner die deutsche Staatsangehörigkeit. Jedoch sind Lebensgemeinschaften unter der deutschen Bevölkerung immer noch weiter verbreitet als unter Ausländern in Deutschland.

Diagramm zu Lebensgemeinschaften nach Nationalität der Partner in Deutschland, 1996 und 2023 (verweist auf: Lebensgemeinschaften nach Nationalität der Partner in Deutschland (1996 und 2023))

Nichtehelichenquote in europäischen Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Rund ein Drittel aller Kinder werden in Deutschland außerhalb der Ehe geboren. Damit liegt Deutschland bei der Nichtehelichenquote in Europa im Mittelfeld. Besonders hoch sind diese Quoten in den nordeuropäischen Ländern beziehungsweise in einer Reihe osteuropäischer Staaten. Den niedrigsten Nichtehelichenanteil weist mit deutlichem Abstand die Türkei auf.

Diagramm zur Nichtehelichenquote in europäischen Ländern (2022) (verweist auf: Nichtehelichenquote in europäischen Ländern (2022))

Zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) in europäischen und angrenzenden Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Deutschland liegt beim Geburtenniveau aktuell im europäischen Mittelfeld. Ein niedrigeres Niveau weisen viele Süd- und einige osteuropäische Länder auf. In teilen Nordeuropas und in anderen westeuropäischen Ländern wie Frankreich, Irland und Großbritannien hingegen wird ein höheres Geburtenniveau erreicht als in Deutschland.

Karte der zusammengefassten Geburtenziffer (TFR) in europäischen und angrenzenden Ländern (2022) (verweist auf: Zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) in europäischen und angrenzenden Ländern (2022))

Durchschnittliches Alter der Mütter bei Geburt ihrer Kinder in europäischen und angrenzenden Ländern (2022)Dokumenttyp: Fakten

Im Hinblick auf das durchschnittliche Alter der Mütter bei Geburt ihrer Kinder liegt Deutschland mit rund 31 Jahren im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld. Deutlich jünger sind die Mütter vor allem in vielen osteuropäischen Ländern und in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. In einigen südeuropäischen Ländern und in Irland sind die Mütter bei der Geburt im Durchschnitt älter als in Deutschland.

Karte zum Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder in europäischen und angrenzenden Ländern (2022) (verweist auf: Durchschnittliches Alter der Mütter bei Geburt ihrer Kinder in europäischen und angrenzenden Ländern (2022))

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